Die Schrauben an den Reifen werden mit einem Schlagschrauber festgezogen. Solche präventiven Maßnahmen sind wichtig um die Schadenquote senken zu lassen.

Schadenquote senken und Kosten sparen im Fuhrpark

In Deutschland wurden im Jahr 2022 ca. 2,4 Millionen Verkehrsunfälle registriert. Als Flottenmanager stehen Sie vor der Aufgabe, nicht nur die Fahrzeugflotte Ihres Unternehmens effizient zu verwalten, sondern auch für mehr Sicherheit zu sorgen. Eine wichtige Kennzahl, die Ihnen dabei helfen kann, ist die Schadenquote. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, warum sie eine große Rolle im Fuhrpark spielt, wie Sie die Schadenquote senken können, mit den richtigen Maßnahmen.

Was ist eine Schadenquote und warum ist sie wichtig?

Im Fuhrpark zeigt die Schadenquote das Verhältnis der Schadenfälle zur Anzahl der Fahrzeuge im Fuhrpark an. Sie gibt Auskunft darüber, wie viel Prozent der Fahrzeuge in einem bestimmten Zeitraum einen Schaden erlitten haben. Die Schadenquote ist ein wichtiger Indikator für die Sicherheit und den Zustand der Fahrzeugflotte.

In der Versicherungswirtschaft ist die Schadenquote das Verhältnis der Versicherungsleistungen für Schäden zu den vom Versicherungsnehmer gezahlten Prämien. Sie beeinflusst somit Ihre zukünftigen Prämien.

Die Schadenquote ist aus verschiedenen Gründen relevant:

  1. Kostensenkungspotenzial: Eine hohe Schadenquote kann zu höheren Versicherungsprämien und Folgekosten für Ersatzmobilität und Reparaturen führen Durch eine Senkung der Schadenquote können Sie erhebliche Einsparungen erzielen und Ihr Budget effizienter einsetzen.
  2. Sicherheit: Eine niedrige Schadenquote ist ein Indiz für eine hohe Fahrzeugsicherheit und schützt nicht nur Ihre Fahrzeuge, sondern vor allem auch Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch gezielte Maßnahmen zur Schadenverhütung können Unfälle vermieden und somit das Verletzungsrisiko für Ihre Fahrerinnen und Fahrer minimiert werden.
  3. Unternehmensimage: Ein Fuhrpark mit wenig Schäden signalisiert Professionalität und Zuverlässigkeit. Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner vertrauen einem Unternehmen, das Risiken minimiert. 

Unfälle vermeiden: Schadenquote senken

Ein Unfall im Fuhrpark kann erhebliche Folgekosten nach sich ziehen. Neben den direkten Reparaturkosten entstehen Kosten für Ersatzmobilität, Ausfallzeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Umsatzeinbußen, weil Aufträge oder Kundenbesuche nicht durchgeführt werden können sowie interne Aufwände für die Schadenabwicklung und Schadenersatzforderungen. In der Folge steigen die Versicherungsprämien und es kann zu Reputationsverlusten kommen. Diese Ausgaben und Faktoren sollten bei der Betrachtung der Unfallfolgen berücksichtigt werden. 

Daher ist es wichtig, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um Unfälle zu vermeiden und dadurch die Schadenquote senken zu können.

Sicher unterwegs?

Senken Sie das Risiko für Schäden und unterweisen Sie Ihre Fahrer*innen im sicheren Umgang mit Fahrzeugen und Verhalten bei Unfällen.

Schadenquote senken: Mit diesen 5 Maßnahmen gelingt es!

  1. Schadenshäufigkeit und -ursachen analysieren: Schadensfälle sollten unter bestimmten Betrachtungen ausgewertet werden – gibt es Häufungen von Schäden zu bestimmten Zeiten, in bestimmten Situationen oder durch eine bestimmte Fahrweise, wie zu schnelles Fahren? Auf Basis der Ergebnisse können Sie Risikofaktoren durch entsprechende Schulungen oder Fahrzeugausstattungen minimieren.
  2. Fahrerschulung: Investieren Sie in regelmäßige Fahrsicherheitstraining und Schulungenopen_in_new für Ihre Fahrer, um ihre Fähigkeiten und ihr Bewusstsein für sicheres Fahren zu verbessern. Belohnen Sie gute Fahrleistungen, um Anreize zu schaffen. Telematiksysteme können Auskunft über die Verhaltensweise geben. Achten Sie jedoch darauf die Zustimmungspflicht, beispielsweise durch einen Betriebsratopen_in_new .
  3. Fahrzeugwartung und -inspektion: Achten Sie darauf, dass die regelmäßigen Termine zur Wartung und Inspektion gemäß den Herstellervorgaben eingehalten werden. Führen Sie ein detailliertes Wartungsprotokoll für jeden Fahrzeugtyp im Fuhrpark, um den Überblick zu behalten. Setzen Sie auf qualifizierte Werkstätten und hochwertige Ersatzteile, um die Langlebigkeit Ihrer Fahrzeuge zu gewährleisten.
  4. Schadenmanagement: Entwickeln Sie effektive Prozesse, um Schäden schnell und professionell zu beheben. Klären Sie Zuständigkeiten und führen Sie klare Verfahren für Schadensmeldungen, Reparaturen und Versicherungsangelegenheiten ein.
  5. Versicherungsprämien: Verhandeln Sie mit Versicherungsanbietern, um die besten Konditionen für Ihre Flotte zu erhalten und mögliche Schadenskosten zu reduzieren. Es gibt auch spezielle Telematik-Tarife.
Eine Fuhrparkmanagerin prüft verschiedene Dokumente eines Versicherungsvertrages.
Entwickeln Sie klare Verfahren für die Schadensmeldungen und Reparaturen, um so unter anderem die Kosten im Blick zu behalten und die Schadenquote zu senken.

Schadenquote senken mit Hilfe einer Software

Die Nutzung einer Fuhrparksoftware kann Unternehmen dabei helfen, die Schadenquote zu senken. Schadenfälle werden zentral und standardisiert dokumentiert und können so schnell in Hinsicht auf relevante Daten wie Unfallursachen, Fahrerverhalten und Schadenshäufigkeit analysiert werden. Sie müssen keine Dokumente und Ordner durchsuchen, sondern haben den Vorteil, dass detaillierte Reports Trends und Muster aufzeigen, die helfen, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, um die Schadenquote zu minimieren. Zudem kann durch die Automatisierung von Schadenmeldungen und -bearbeitung eine effiziente Abwicklung gewährleistet werden.

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Mithilfe der Fuhrparkmanagement Software Fleethouse gelingt es Ihnen, die Schäden effizient zu managen und die Kosten jedes Fahrzeugs immer im Blick zu behalten.

Das Wichtigste um die Schadenquote zu senken

Durch regelmäßige Schulungen und Bewertungen können Fahrer ein höheres Bewusstsein für sicheres Fahren entwickeln und ihr Fahrverhalten verbessern, um Unfälle und Schäden zu reduzieren.

Regelmäßige Wartungen und Inspektionen gewährleisten, dass potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Schäden und damit verbundenen Kosten verringert wird.

Durch klare und gut organisierte Prozesse für die Schadensmeldung, Reparatur und Kommunikation mit Versicherungen, lässt sich die Schadenquote senken.

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