Mitarbeiterin fährt ein Leasingfahrzeug

Firmenwagen Leasing: Vorteile, Nachteile und hilfreiche Tipps für Unternehmen

Das Leasing von Firmenfahrzeugen ist eine der beliebtesten Finanzierungsformen in Fuhrparks. Es schont nicht nur die Liquidität des Unternehmens, sondern bietet auch steuerliche Vorteile. Doch wie funktioniert das Fahrzeugleasing und zwischen welchen Vertragsarten unterscheidet man? In diesem Beitrag gehen wir dem Konzept auf dem Grund und geben Ihnen Tipps für das Gewerbeleasing in Ihrem Fuhrpark.

Was versteht man unter Firmenwagen Leasing?

Beim Leasing von Firmenwagen handelt es sich um eine Form der Finanzierung. Bei dieser mietet ein Unternehmen Fahrzeuge für einen vorher festgelegten Zeitraum von einem Leasinggeber und zahlt im Gegenzug regelmäßig Leasingraten. Im Gegensatz zum Kauf eines Fahrzeugs hat das Unternehmen beim Leasing keine Eigentumsrechte an den Fahrzeugen, da diese beim Leasinggeber bleiben.

Das Leasing ermöglicht es, den unternehmenseigenen Fuhrpark unkompliziert zu erweitern oder zu erneuern, ohne große Investitionen tätigen zu müssen. Es gibt verschiedene Arten von Leasingverträgen, darunter Kilometerleasing und Restwertleasing, die je nach den Bedürfnissen des Unternehmens ausgewählt werden können. Am Ende des Leasingvertrags kann das Fahrzeug zurückgegeben, der Vertrag verlängert oder der Wagen gegebenenfalls gekauft werden.

Welche Vorteile bietet das Geschäftswagen Leasing?

Wie bereits erwähnt, gehört das Firmenauto Leasing zu den beliebtesten Finanzierungsformen für Unternehmen. Dafür sprechen unter anderem folgende Vorteile:

  1. Planungssicherheit dank monatlicher Leasingraten

Beim Leasing sind keine hohen Anfangsinvestitionen erforderlich, wie es beim Kauf von Fahrzeugen der Fall ist. Unternehmen zahlen stattdessen regelmäßige Leasingraten, wodurch die Kosten für die Leasingperiode genau kalkulierbar und transparent sind. Dies schon die Liquidität und erhöht die finanzielle Flexibilität. Das verbleibende Kapital kann z.B. für andere geschäftliche Zwecke genutzt werden.

  1. Flexible Laufzeiten

Leasingverträge können über unterschiedlich lange Laufzeiten abgeschlossen werden. Üblich ist eine Leasingdauer von 24 bis 48 Monaten, aber auch 12 oder 60 Monate sind möglich. Im Falle des Kilometerleasing, auf das wir später im Artikel noch eingehen, kann auch die Kilometerlaufleistung individuell festgelegt werden. All diese Faktoren bestimmen die Höhe der monatlichen Leasingrate.

  1. Steuerliche Vorteile

Unternehmen können die monatlichen Leasingraten als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen und dadurch ihre steuerliche Belastung verringern. Zudem wird die Eigenkapitalquote durch ein Leasingfahrzeug nicht belastet, da dieses nicht in der Bilanz, sondern nur in der Gewinn- und Verlustrechnungopen_in_new aufgeführt wird.

  1. Aktuelle Fahrzeugmodelle

Dank Leasing kann die eigene Fahrzeugflotte regelmäßig erneuert und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Nach Ende des Leasingvertrages wird das Fahrzeug einfach zurückgegeben und gegen ein neueres, effizienteres Modell mit innovativeren Technologien ausgetauscht. Diese haben meist auch geringere Verbräuche und höhere Umweltstandards als ihre Vorgänger. Dies ermöglicht es Unternehmen, mit den aktuellen technologischen Entwicklungen Schritt zu halten und den Mitarbeitenden fortschrittliche und zuverlässige Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen.

  1. Erleichterte Verwaltung

Das Dienstwagen Leasing kann die Verwaltung und den bürokratischen Aufwand im Fuhrpark verringern. Leasinggeber kümmern sich oft um die Zulassung und Versicherung der Fahrzeuge. Viele Leasinggeber bieten auch die Möglichkeit, einen Wartungsvertrag abzuschließen. Durch diesen werden alle Kosten, die durch die Inspektionen und Verschleißerscheinungen entstehen, abgedeckt. So wird auch das Risiko für Reparaturen auf ein Minimum reduziert.

Mitarbeiterin überreicht Schlüssel für das Firmenwagen Leasing
Genau kalkulierbare Monatsraten, flexible Laufzeiten und die steuerlichen Vorteile machen das Geschäftswagen Leasing für Unternehmen besonders attraktiv. Doch auch die Nachteile sollten abgewogen werden.

Welche Nachteile hat das Gewerbeleasing?

Neben all den Vorteilen sollten Unternehmen auch die möglichen Nachteile des Gewerbeleasing vor Vertragsabschluss berücksichtigen. Dazu zählen:

  1. Kein Eigentumsrecht

Beim Leasing erwerben Unternehmen kein Eigentum am Fahrzeug. Das Fahrzeug bleibt während der gesamten Vertragslaufzeit und nach der Rückgabe im Besitz des Leasinggebers.

  1. Vorzeitige Vertragsbeendigung nur schwer möglich

In der Regel ist es nicht zulässig, den Leasingvertrag vorzeitig zu beendenopen_in_new . Liegt ein gravierender Grund vor, dem der Leasinggeber zustimmt, besteht die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung oder eines Aufhebungsvertrages. Dadurch entstehen dem Leasingnehmer aber hohe Kosten, die sich aus den ausstehenden Leasingraten und dem Restwert des Fahrzeuges berechnen. In einigen Fällen kann der Leasingvertrag auch auf einen Leasingnehmer zu übertragen. Auch dabei entstehen Kosten und der Leasinggeber muss der Übertragung zustimmen.

  1. Zustand des Fahrzeuges bei Rückgabe

Bei Abschluss des Leasingvertrages sollte bereits festgelegt werden, welche Mängel als normale Abnutzung akzeptiert und welche als übermäßiger Verschleiß oder Beschädigung betrachtet werden. Denn wenn bei der Rückgabe Schäden festgestellt werden, die über die normale Abnutzung hinausgehen, können die Reparaturkosten dem Leasingnehmer in Rechnung gestellt werden. Neben der regelmäßigen Wartung des Leasingfahrzeuges sollten Schäden auch vor der Rückgabe behoben werden.

  1. Umbauten nur bedingt möglich

Da das Eigentumsrecht beim Leasinggeber liegt, ist es schwierig, Umbauten oder Anpassungen am Leasingfahrzeugopen_in_new vorzunehmen. Während das Bekleben des Fahrzeuges, beispielsweise mit dem Firmenlogo, kein Problem darstellt, benötigen andere Veränderungen die Zustimmung des Leasinggebers. Hinzu kommt, dass diese am Ende der Leasinglaufzeit wieder rückgängig gemacht werden müssen.

Wie unterstützt eine Software beim Leasen von Firmenfahrzeugen?

Durch den Einsatz einer Softwarelösung zur Unterstützung beim Fahrzeugleasing können Fuhrparkverantwortliche den gesamten Leasingprozess digitalisieren und optimieren. Eine Fuhrparksoftware hilft dabei, alle Kosten im Blick zu behalten, Fristen einzuhalten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Automatisierung der Aufgaben, die mit dem Geschäftswagen Leasing einhergehen, spart Zeit und Ressourcen.

  • Angebotsverwaltung: Mithilfe einer Software lassen sich die Angebote verschiedener Leasinggeber einsehen und miteinander vergleichen. Dadurch können Fuhrparkverantwortliche schnell und einfach die besten Konditionen und Preise ermitteln.
  • Verwaltung von Verträgen und Dokumenten: Eine Fuhrparksoftware unterstützt bei der Verwaltung der Leasingverträge und aller relevanten Dokumente. Informationen wie Vertragslaufzeit, Kilometerbegrenzung, monatliche Rate oder Versicherungsdokumente werden zentral erfasst und überwacht.
  • Kostenkontrolle: Fuhrparkverantwortliche können die monatlichen Leasingraten, Versicherungskosten, Wartungskosten, Verbräuche und weitere Ausgaben mit einer digitalen Lösung verfolgen und analysieren.
  • Terminerinnerungen: Eine Fuhrparksoftware erinnert an wichtige Termine und Fristen im Zusammenhang mit dem Fahrzeugleasing, wie zum Beispiel Vertragsverlängerungen, Kilometerbegrenzungen oder Wartungsintervalle.
  • Reportings und Auswertungen: Durch die Erstellung von Berichten und Auswertungen können Fuhrparkverantwortliche wichtige Kennzahlen wie Leasingkosten pro Fahrzeug, Gesamtkosten pro Kilometer oder Vertragslaufzeiten analysieren und somit fundierte Entscheidungen treffen. Dies erleichtert auch den Abgleich der vertraglich vereinbarten Kilometer und den tatsächlich gefahrenen Kilometern erheblich.

Fahrzeuge digital verwalten

Erledigen Sie alle Aufgaben rund um Ihre Fahrzeuge und lassen Sie sich an wichtige Termine, wie das Laufzeitende von Leasingverträgen, erinnern. 

Welche Arten von Leasingverträgen für Gewerbe gibt es?

Generell unterscheidet man zwischen zwei Leasingarten: dem Kilometerleasing und dem Restwertleasing. Doch worin liegen die Unterschiede?

Kilometerleasing

Beim Kilometerleasing werden die monatlichen Leasingraten auf Basis einer vorher festgelegten Kilometerlaufleistung berechnet. Das bedeutet, dass der Leasingnehmer im Voraus eine bestimmte Anzahl von Kilometern mit dem Leasinggeber vereinbart, die er mit dem Fahrzeug während der Laufzeit fahren darf. Die Kilometerobergrenze wird dann im Leasingvertrag festgelegt. Es gilt: Je geringer die jährliche Kilometerzahl ist, desto geringer fallen die Raten aus.

Mehr- und Minderkilometer werden wie folgt behandelt: Wenn die vereinbarte Kilometerlaufleistung überschritten wird, fallen zusätzliche Gebühren für die entstandenen Mehrkilometer an. Die Kosten betragen mehrere Cent pro Kilometer, üblicherweise zwischen 5 bis 15 Cent. Einige Leasinggesellschaften gewähren einen Kulanzbetrag an Kilometern, die mehr gefahren werden dürfen, ohne dass nachgezahlt werden muss. Ist die Zahl der gefahrenen Kilometer am Ender der Laufzeit niedriger als vorab vereinbart, erhält der Leasingnehmer eine Erstattung für die Minderkilometer.

Während der Leasinglaufzeit liegt es in der Verantwortung des Leasingnehmers, die gefahrenen Kilometer zu überwachen und sicherzustellen, dass diese innerhalb der vereinbarten Kilometergrenze bleiben. Leasingfahrzeuge mit Minderkilometern sollten längere Fahrten zugeordnet werden, Leasingfahrzeuge mit Mehrkilometern entsprechende kürzere Routen. Schon vor Abschluss des Leasingvertrages sollten Fuhrparkverantwortliche die voraussichtliche Laufleistung so genau wie möglich schätzen.

Restwertleasing

Beim Restwertleasing zahlt der Leasingnehmer während der Vertragslaufzeit monatliche Leasingraten, die auf der Differenz zwischen dem Neupreis des Fahrzeugs und dem erwarteten Restwert basieren. Entscheidet sich der Leasingnehmer am Ende der Laufzeit dafür, das Fahrzeug zu kaufen, zahlt er den vorher festgelegten Restwert. Der Restwert wird bei Vertragsabschluss zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer vereinbart.

Die Raten fallen beim Restwertleasing oft günstiger aus und scheinen dadurch sehr verlockend. Doch es gibt einen großen Nachteil: Das Restwertrisiko trägt der Leasingnehmer. Ist der tatsächliche Marktwert des Fahrzeugs am Ende der Laufzeit niedriger als der vorher festgelegte Restwert, muss der Differenzbetrag vom Leasingnehmer gezahlt werden. Und dies kann kostspielig werden, denn die Entwicklungen im Gebrauchtwagenmarkt und der Wirtschaft sowie der Umgang mit Schäden und Mängeln, machen dies nur schwer kalkulierbar.

Firmenwagen Leasing vs. Auto Abo

Laufzeiten, planbare Raten und eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen machen das Auto Abo wird für viele Fuhrparks immer attraktiver. Aber wo liegen die Unterschiede?

Im Gegensatz zum Leasing hat das Auto Abo in der Regel kürzere Laufzeiten und bietet mehr Flexibilität, da das Fahrzeug je nach Abonnementtyp häufiger gewechselt werden kann. Bei einigen Anbieten starten die Laufzeiten bereits ab einem Monat. Während bei einem Leasingvertrag noch zusätzliche Kosten für Steuern und Versicherungen anfallen, sind diese Ausgaben in der monatlichen Rate bereits abgedeckt. Diese fallen dadurch aber auch höher aus.

Firmenauto Leasing lohnt sich, wenn Sie

  • das Fahrzeug für einen längeren Zeitraum benötigen
  • sich länger an ein Modell binden möchten und keinen Fahrzeugwechsel innerhalb der Vertragslaufzeit planen
  • günstigere Raten bevorzugen und sich dafür um Zulassung, Versicherungen und Wartung kümmern

Ein Auto Abo lohnt sich, wenn Sie

  • das Fahrzeug nur für einen kurzen Zeitraum benötigen
  • flexibel bleiben möchten und Sie Wert auf eine Kündigungsoption legen
  • neue Modelle und Antriebarten zunächst testen möchten

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Welche Kosten sind mit dem Leasing von Firmenwagen verbunden?

Beim Fahrzeugleasing fallen verschiedene Kosten an, die bei der Budgetplanung berücksichtig werden sollten. Es empfiehlt sich, Angebote von verschiedenen Leasinggebern zu vergleichen und die Vertragsbedingungen genau zu prüfen, um ein besseres Verständnis der Kosten zu erhalten und mögliche versteckte Gebühren zu vermeiden.
  • Leasingraten: Dies sind die Hauptkosten beim Fahrzeugleasing. Sie basieren auf Faktoren wie dem Fahrzeugpreis, der Vertragslaufzeit, der Kilometerbegrenzung und dem erwarteten Restwert des Fahrzeugs.
  • Anzahlung: Bei einigen Leasingverträgen kann eine Anzahlung erforderlich sein. Die Höhe variiert von Leasinggesellschaft zu Leasinggesellschaft und hängt u.a. vom Fahrzeugpreis und der individuellen Vereinbarungen mit dem Leasinggeber ab.
  • Kfz-Versicherung: In der Regel ist der Leasingnehmer für die Kfz-Versicherung des geleasten Fahrzeugs verantwortlich. Die Kosten für die Versicherung hängen von mehreren, individuellen Faktoren ab, wie der Schadenfreiheitsklasse, dem Fahrzeugmodell oder der Versicherungsgesellschaft
  • Wartung und Instandhaltung: Während der Leasinglaufzeit muss das Fahrzeug instandgehalten werden. Die regelmäßige Wartung ist dabei in der Regel Aufgaben des Leasingnehmers. Dies beinhaltet Inspektionen, Ölwechsel, Reifenwechsel und andere routinemäßige Wartungsarbeiten. Immer mehr Leasinggesellschaften bieten Full-Service-Leasingopen_in_new an, bei dem die Kosten für HU/AU, Inspektionen, Reifenwechsel und Verschleißreparaturen inklusive sind.
  • Reparaturen: Kommt es zu einem Schaden am Fahrzeug, der über die normale Abnutzung hinausgeht, trägt der Leasingnehmer die Kosten. Dazu gehören Reparaturen aufgrund von Unfällen, Beschädigungen oder unsachgemäßer Nutzung des Fahrzeugs.
  • Zusätzliche Gebühren: In einigen Fällen können zusätzliche Gebühren anfallen, wie beispielsweise für die frühzeitige Vertragsbeendigung oder für Mehrkilometer. Diese Gebühren variieren je nach Leasinggeber und den individuellen Bedingungen des Vertrags.

Typische Fehler beim Firmenwagen Leasing und wie Sie sie vermeiden können

Beim Leasing von Dienstwagen gibt es ein paar Fallstricke zu beachten, damit sowohl während der Vertragslaufzeit als auch bei der Rückgabe alles reibungslos verläuft.

Fehler 1: Fehlende Analyse der individuellen Anforderungen

Ein häufiger Fehler ist es, das Leasing ohne eine gründliche Analyse der individuellen Anforderungen und Bedürfnisse des Fuhrparks einzugehen. Bevor man einen Leasingvertrag abschließt, sollte man Fahrzeugnutzung, Kilometerlaufleistung und Fahrzeugmodelle prüfen und abwägen. So können Sie sicherstellen, dass der Leasingvertrag auch wirklich Ihren Bedürfnissen entspricht.

Fehler 2: Angebote nicht vergleichen

Häufig kommt es vor, dass sich Fuhrparkverantwortliche nicht genügend Zeit nehmen, um verschiedene Leasingangebote gegeneinander abzuwägen. Unterschiedliche Anbieter haben jedoch auch unterschiedliche Konditionen und Preise. Nehmen Sie sich daher die Zeit, um verschiedene Angebote zu vergleichen und die besten Konditionen und Preise für Ihren Fuhrpark zu ermitteln. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die monatlichen Raten, sondern auch andere Faktoren wie Vertragslaufzeit, Kilometerbegrenzung und zusätzliche Leistungen.

Fehler 3: Unzureichende Vertragsprüfung

Ein weiterer Fehler ist es, den Leasingvertrag nicht sorgfältig zu lesen und zu prüfen. Vertragsdetails wie Laufzeit, monatliche Raten, Kilometerbegrenzung, Versicherung, Wartung und mögliche Gebühren sollten gründlich gecheckt werden, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Lesen Sie den Vertrag gründlich durch und klären Sie alle offenen Fragen zu Ihrer Zufriedenheit ab. Bei Bedarf können Sie auch einen Experten für Rechtsfragen hinzuziehen.

Fehler 4: Überschreiten der Kilometerbegrenzung

Eine häufige Fehlerquelle, die zudem mit Mehrkosten verbunden ist, ist die Überschreitung der vereinbarten Kilometerbegrenzung. Wenn die tatsächliche Kilometerlaufleistung höher ist als vertraglich vereinbart, können zusätzliche Kosten für die Mehrkilometer entstehen. Versuchen Sie daher Ihre jährliche Kilometerlaufleistung möglichst genau und realistisch einzuschätzen, und wählen Sie eine entsprechende Kilometerbegrenzung im Vertrag.

Fehler 5: Unregelmäßige oder keine Wartungen

Auch die unregelmäßige Wartung und Instandhaltung des geleasten Fahrzeugs gehört zu den Fehlern, die vermieden werden sollten und die zu zusätzlichen Kosten oder Einschränkungen beim Rückgabeprozess führen. Stellen Sie daher sicher, dass Sie die regelmäßige Wartung gemäß den Herstellervorgaben durchführen lassen und dokumentieren Sie diese ordnungsgemäß.

Fuhrparkmanager vergleicht Angebote beim Geschäftswagen Leasing
Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten Fuhrparkverantwortliche nicht nur Verträge gründlich vergleichen, sondern auch die Kilometerlaufleistung möglichst realistisch einschätzen.

Welche Schritte sind beim Abschluss eines Leasingvertrags zu beachten?

Beim Abschluss eines Leasingvertrags sollten Sie folgende Schritte berücksichtigen:

  1. Bedarfsanalyse: Überlegen Sie sich zunächst, welche Anforderungen es im Fuhrpark gibt und welche Art von Fahrzeug Sie benötigen. Berücksichtigen Sie dabei Faktoren wie Fahrzeugtyp, Größe, Ausstattung und Budget. Prüfen Sie außerdem, welche Art des Leasings – ob Kilometerleasing oder Restwertleasing – für Sie geeignet ist.
  2. Recherche und Angebote einholen: Vergleichen Sie verschiedene Leasinggeber und holen Sie mehrere Angebote ein. Achten Sie dabei nicht nur auf die monatlichen Raten, sondern auch auf die Vertragsbedingungen, Kilometerbegrenzungen, Versicherungsoptionen und eventuelle Zusatzleistungen.
  3. Vertragsverhandlung: Sobald Sie sich für einen Leasinggeber und ein Fahrzeug entschieden haben, verhandeln Sie die Vertragsbedingungen wie Laufzeit, monatliche Raten und Kilometerbegrenzung. Achten Sie darauf, dass alle Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden.
  4. Bonitätsprüfung: Der Leasinggeber führt in der Regel eine Bonitätsprüfungopen_in_new durch, um Ihre Kreditwürdigkeit zu überprüfen. Stellen Sie daher sicher, dass die finanzielle Situation des Unternehmens den Anforderungen des Leasinggebers entspricht.
  5. Vertragsunterzeichnung: Nach erfolgreicher Verhandlung und Bonitätsprüfung können Sie den Leasingvertrag unterzeichnen. Lesen Sie den Vertrag sorgfältig durch und stellen Sie sicher, dass alle Vereinbarungen korrekt und verständlich sind.

Worauf sollte bei der Rückgabe eines Leasingfahrzeuges geachtet werden?

Damit die Rückgabe des Leasingwagens möglichst reibungslos abläuft, empfiehlt es sich, folgende Schritte zu befolgen:

  1. Fahrzeuginspektion und Reparatur von Schäden: Vor der Rückgabe sollten Sie das Fahrzeug einer Inspektion unterzogen, um den Zustand zu bewerten. Wenn während der Leasingdauer Schäden oder Verschleißerscheinungen aufgetreten sind, dann lassen Sie diese vor der Rückgabe reparieren. Wenn Ihnen der Leasinggeber die Reparatur in Rechnung stellt, wird das häufig teurer. Reinigen Sie den Wagen außerdem gründlich von außen und innen, denn der erste Eindruck zählt.
  2. Fahrzeug in Originalzustand versetzen: Haben Sie das Auto mit Ihrem Firmenlogo beklebt, die Felgen ausgetauscht oder andere Änderungen am Fahrzeug vorgenommen, dann sollten diese vor der Übergabe rückgängig gemacht werden. Entfernen Sie auch alle persönlichen Gegenstände aus dem Fahrzeug.
  3. Rückgabetermin vereinbaren: Setzen Sie sich rechtzeitig mit der Leasinggesellschaft in Verbindung und vereinbaren Sie einen Rückgabetermin.
  4. Alle Dokumente und Zubehörteile zurückgeben: Denken Sie daran, alle Unterlagen wie Fahrzeugpapiere, Servicehefte und Bedienungsanleitungen am Tag der Rückgabe mitzubringen. Auch zusätzliche Gegenstände wie Navigationsgeräte und-CDs sollten Sie dabeihaben.
  5. Rückgabeprotokoll sorgfältig lesen: Bei der Rückgabe des Leasingfahrzeuges sollte der Zustand des Autos, der Kilometerstand und etwaige Mängel und Schäden in einem Dokument festgehalten werden. Lesen Sie dieses gründlich durch und klären Sie offenen Fragen. Wenn Sie mit Mängeln nicht einverstanden sind, sollte dies ebenfalls im Protokoll festgehalten werden.

Häufige Fragen zum Thema Geschäftswagen Leasing

Was ist der Restwert eines Fahrzeuges?

Bei dem Restwert eines Fahrzeugs handelt es sich um den geschätzten Wert des Fahrzeugs am Ende eines bestimmten Zeitraums, z.B. am Ende eines Leasingvertrags oder einer Finanzierungsvereinbarung. Es ist der Betrag, den das Fahrzeug voraussichtlich noch wert ist, nachdem alle Zahlungen und Kosten berücksichtigt wurden. Ermittelt wird der Restwert basierend auf verschiedenen Faktoren, wie Fahrzeugmodell, Baujahr, Laufleistung, Zustand des Fahrzeugs und der aktuelle Marktwert vergleichbarer Fahrzeuge.

Was ist der Leasingfaktor?

Der Leasingfaktor gibt das Verhältnis zwischen der monatlichen Leasingrate und dem Listenpreis des Fahrzeugs an. Er wird üblicherweise in Prozent ausgedrückt. Mit dem Leasingfaktor können verschiedene Leasingangebote miteinander vergleichen und die Attraktivität eines Leasingvertrags besser bewertet werden. Ein niedriger Leasingfaktor bedeutet, dass die monatliche Rate im Verhältnis zum Wert des Fahrzeuges relativ günstig ist. Ein hoher Leasingfaktor weist hingegen auf eine höhere monatliche Belastung hin.

Was ist ein Leasingrückläufer?

Bei einem Leasingrückläufer handelt es sich um ein Fahrzeug, das am Ende der Leasinglaufzeit an den Leasinggeber zurückgegeben wird.

Können auch Neugründer und Selbstständige Fahrzeuge leasen?

Für Existenzgründer und Selbstständige ist das Gewerbeleasing eine attraktive Finanzierungsform, da die Liquidität geschont wird und die Kosten planbar sind. Bei Abschluss eines Leasingvertrages wird jedoch ein Bonitätsnachweis verlangt. Zudem muss das Gewerbe seit mindestens sechs Monaten existieren, in einigen Fällen sogar seit 12 Monaten. Wer noch am Anfang der Gründung steht und dadurch keine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) vorlegen kann, hat meist die Möglichkeit, eine Kaution oder Anzahlung zu leisten oder eine Bürgschaft nachzuweisen. Was es für Gründer sonst noch zu beachten gilt, erfahren Sie in unserem Beitrag Leasing für Neugründer

Das Wichtigste zum Thema Firmenwagen Leasing

Das Leasing von Firmenfahrzeugen bietet Planungssicherheit durch monatliche Leasingraten, flexible Laufzeiten, steuerliche Vorteileu und Zugang zu aktuellen Fahrzeugmodellen.

Es kann zwischen dem Kilometerleasing und dem Restwertleasing unterschieden werden. Letzteres lockt zwar meist mit günstigeren Raten, das Restwertrisiko liegt jedoch beim Leasingnehmer.

Ein Softwarelösungen kann die Angebots- und Vertragsverwaltung, Kostenkontrolle, Termineinhaltung während des Leasingprozesses erleichtern.

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