Zwei Maenner schuetteln sich die Hand

Leasing Ratgeber: Darauf sollten Sie beim Leasen eines Firmenwagens achten

Sie benötigen einen neuen Dienstwagen oder suchen ein Nutzfahrzeug für Ihren Fuhrpark? Was würde da näher liegen als ein Auto zu leasen? Das Leasen von Dienstfahrzeugen gehört zu den bewährtesten Finanzierungsarten, vor allem für Kleinunternehmen. Was sollten Fuhrparkverantwortliche beim Leasen beachten und wie erkennen Sie, ob das vorliegende Leasingangebot das richtige ist? In unserem Leasing Ratgeber haben wir die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.  

1. Auf den Leasingfaktor kommt es an

Die Leasingrate ist für viele Fuhrparkverwalter das ausschlaggebendste Kriterium. Kein Wunder, denn das Budget vieler Unternehmen ist begrenzt, wenn es um die Beschaffung neuer Fahrzeuge geht. Allerdings sollten Sie nicht nur auf die monatliche Leasingrate selbst, sondern auch auf das Kleingedruckte achten. Lockangebote mit niedrigen Leasingraten haben fast immer einen Haken: Kurze Laufzeiten, geringe Fahrleistung oder hohe Schlussraten sind keine Seltenheit.

Wenn Sie einen neuen Firmenwagen leasen möchten, sollten Sie daher in erster Linie auf den Leasingfaktor achten. Dieser ergibt sich aus dem Verhältnis von Bruttolistenpreis zur Leasingrate unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. der Laufzeit und den monatlichen Kosten. So können Sie besser die verschiedenen Rabatte der unterschiedlichen Anbieter miteinander vergleichen. Grundsätzlich gilt: Je niedriger der Leasingfaktor, desto besser ist das Leasingangebot.

 
Leasing Ratgeber: Fuhrparkleiter prueft die Leasingkosten
Bevor Sie ein Leasingangebot annehmen, sollten Sie Ihr Budget und Ihre Erwartungen an den Vertrag gut durchdenken.

2. Wie viel Service darf es sein?

Natürlich ist ein umfangreiches Servicepaket reizvoll, allerdings auch kostspielig. Überlegen Sie daher im Vorfeld genau, ob Sie neben dem reinen Finanzleasing weitere Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten. Viele Leasinggeber wissen um den Aufwand, den ein Fahrzeug im Fuhrpark verursacht und bieten daher vorausschauend ein Servicepaket an, in dem Kosten für die Versicherung, Wartung, Verschleißreparaturen und Reifenwechsel inkludiert sind. 

Beim Leasen eines neuen Dienstwagens ist vor allem der Leasingfaktor entscheidend. 

3. "Mind the Gap"

Seriöse Leasingverträge sichern mit einer Vollkaskoversicherung den Neuwert des Fahrzeugs ab, nicht den Wiederbeschaffungswert. Dazwischen gibt es viel Spielraum, die sogenannte „Gap“. Es empfiehlt sich daher eine Gap-Absicherung abzuschließen, damit ein Totalschaden des Wagens in den ersten Monaten des Leasingvertrags nicht zu einem finanziellen Desaster wird.

4. Welche Leasingart lohnt sich?

Ein weiterer wichtiger Punkt in unserem Leasing Ratgeber ist die Frage, welche Leasingart sich lohnt. Die zwei häufigsten Leasingarten sind das Restwert- und das Kilometerleasing. Während beim Kilometerleasing nur die Laufleistung zählt, wird beim Restwertleasing bei Vertragsbeginn bereits festgelegt, wie hoch der Restwert des Fahrzeugs bei Vertragsende ist. Wird es nicht zu dem festgelegten Wert verkauft, zahlt der Leasingnehmer die Differenz. Das Risiko sich beim Restwertleasing zu verkalkulieren, ist groß und sollte daher bedacht werden. 

5. Analysieren Sie den Fuhrpark

Wer die Daten hat, hat die Macht. Das gilt auch im Fuhrpark. Wir empfehlen daher, dass Sie Fahrerprofile für die verschiedenen Fahrertypen anlegen, um besser abschätzen zu können, welche Laufleistungen Ihre Mitarbeitenden pro Jahr erreichen. Das mag aufwendig sein, lohnt sich aber langfristig, wenn es um die Auswahl eines passenden Leasingangebotes geht. 

6. Gut gepflegt, ist günstiger geleast

Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden in der richtigen Fahrzeugpflege. Mit Hilfe eines Überlassungsvertrags können Sie vorschreiben, wie oft ein Fahrzeug gereinigt werden muss. Alternativ können Sie Dienstwagennutzer auch an Rückgabeschäden beteiligen.

7. Nutzen Sie Steuervorteile

Der Gesetzgeber erlaubt, dass die auf Leasingraten fällige Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend gemacht werden kann. Leasingraten können außerdem vom Gewinn abgezogen werden, sodass die Steuerlast gesenkt wird.

8. Kalkulieren Sie auch während der Leasinglaufzeit

Nicht nur vor dem Vertragsabschluss, auch während der Leasingzeit sollten Sie stets das Gesamtbudget des Fuhrparks im Blick behalten. Leasingraten bleiben während der Laufzeit gleich und lassen so langfristig kalkulieren.

9. Minimieren Sie das Verkaufsrisiko

Wenn Sie einen Kilometerleasingvertrag abgeschlossen haben, liegt das Risiko beim Leasinggeber. Somit müssen Sie sich keine Gedanken machen, wenn ein aufwendig konfiguriertes Fahrzeug für den Markt nicht mehr attraktiv ist.

10. Die Leasingrückgabe planen

Denken Sie bereits während der Vertragslaufzeit an die Rückgabe und beugen Sie so unangenehmen Überraschungen vor. Mit unserer Checkliste für die Leasingrückgabe bereiten Sie sich optimal auf die Abgabe von Dienstwagen vor. 

Kurz zusammengefasst

Bei der Auswahl der Leasingangebote sollten Sie nicht nur auf die monatliche Rate achten.

Schulen Sie Ihre Mitarbeiter im Umgang mit dem Fahrzeug und achten Sie auf eine regelmäßige Reinigung.

Nutzen Sie Steuervorteile, denn so können Sie bares Geld sparen.

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